Peking
Peking blickt auf eine dreitausend Jahre alte Tradition zurück und gehört zu den stark wachsenden Metropolen in China. Über 15 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt Chinas. Peking gehört zu den Metropolen der Welt, die viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Die Metropole ist seit Jahren im Wandel und vereint Geschichte und Moderne in einer faszinierenden Art. Vor allem durch Olympia 2008 kam Peking in den Blickpunkt. Die olympischen Spiele hatten eine nachhaltige Wirkung auf die Stadtentwicklung von Peking. Vor allem auch die touristischen Infrastrukturen sind ausgebaut worden. Milliarden-Investitionen sind in den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs gesteckt worden. Peking hat sich durch die olympischen Spiele als eine moderne Metropole präsentiert, die bei vielen Fernreisenden hoch im Kurs steht. Grundsätzlich legen die Stadtplaner Pekings in den letzten Jahren mehr Wert auf die Qualität der Stadtentwicklung und Bausünden gehören heute der Vergangenheit an. Im Norden der Stadt lag das Zentrum der Spiele, mit dem Olympia-Park und dem Olympischen Dorf. Der Norden der Millionenstadt ist heute ein besseres Wohnviertel. Die aufregenden Architekturen der Sportstädte sind touristische Sehenswürdigkeiten geworden. Zu den beliebten Neubauten gehören zum Beispiel das Nationalstadion oder das nationale Schwimmzentrum. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten, die ein UNESCO-Weltkulturerbe sind, gehört die Verbotene Stadt. Die Metropole setzt sich in der Innenstadt aus acht Stadtbezirken zusammen. Der Verkehr in Peking ist seit Jahren ein großes Problem durch die Industrieanlagen und vor allem dem Autoverkehr. Die Straßen und Autobahnen werden in Peking ständig ausgebaut, trotzdem kommt es zu täglichen Staus in der Metropole. Es gibt in Peking eine Reihe von Autoringen, die sich um die Stadt legen. Der Trend zum Privatauto ist in Peking ungebrochen, so dass der Verkehr in der chinesischen Hauptstadt weiter wächst.
Im öffentlichen Personennahverkehr spielt in Peking vor allem die Busse und die U-Bahn eine wichtige Rolle. Die U-Bahn von Peking wurde in den letzten Jahren ständig ausgebaut und spielte vor allem beim Transport der Gäste bei den olympischen Spielen eine große Rolle. Die U-Bahn verbindet auch die Außenbezirke von Peking mit der Metropole. Im Stadtzentrum Pekings verläuft die Linie 1, wo man zum Beispiel zur Verbotenen Stadt kommt. Rund 600 Millionen Fahrgäste werden mit der U-Bahn jährlich befördert. Internationaler Verkehrsknotenpunkt für Peking ist der Flughafen Peking, der nordöstlich der Stadt liegt und inzwischen über 60 Millionen Fluggäste abfertigt. Im Jahr 2008 wurde der dritte Flugterminal eröffnet. Beliebtes Verkehrsmittel in Peking ist das Fahrrad. Rund zehn Millionen Fahrräder gibt es offiziell in Peking. Es gibt eigene Radspuren in der Hauptstadt. Man findet inzwischen eine Reihe von Radmietstationen. Zu Olympia wurden rund 50.000 Fahrräder bereitgestellt. Durch die olympischen Spiele wurde in Peking vor allem auch die touristische Informationsstruktur verbessert. Touristen finden sich heute in der Stadt viel besser zurecht - zumindest im Zentrum Pekings - als in früheren Zeiten. Rund um Peking sind viele Satellitenstädte in den letzten Jahrzehnten entstanden.
Peking hat sich als Wirtschaftsmetropole in den letzten Jahren schnell entwickelt. Viele der Menschen in Peking arbeiten noch in der Industrie. Vor allem auch die Baubranche hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Die Stadt ist heute aber auch ein modernes Dienstleistungszentrum. Vor allem ist die Metropole zum Einkaufszentrum geworden und hat sich als asiatische Modehochburg etabliert. Viele internationale Investoren sind im Großraum Peking tätig geworden. Peking ist natürlich auch eines der Bildungszentren der Chinas. Die Peking-Universität gehört zu den renommierten chinesischen Universitäten. Peking ist eine Metropole, die sich städtebaulich sehr schnell verändert. Im Zentrum entstehen immer mehr moderne Bürokomplexe. Die ärmeren Einwohner wohnen in den Außenbezirken in Hochhäusern. Touristen, die nach ein paar Jahren wieder nach Peking kommen, finden eine stark veränderte Metropole vor. Die Stadtverantwortlichen sind heute bemüht ein harmonischeres Stadtbild zu gestalten. Bei den Touristen sind vor allem die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt sehr beliebt. Zu den Sehenswürdigkeiten Pekings gehören vor allem die Verbotene Stadt mit dem Kaiserpalast; der Tian'anmen-Platz oder der Himmelstempel. Ein Muss für alle Chinareisende ist ein Besuch auf der Großen Mauer, die rund 70 Kilometer nördlich von Peking verläuft. Man kann zum Beispiel mit Kleinbussen ein Tagesausflug zur Großen Mauer machen. Das Zentrum von Peking ist der Platz des himmlischen Friedens. Zu Zeiten Maos fanden hier große Massenveranstaltungen statt. Der Platz ist in Europa vor allem durch die Studentenproteste Ende der 1980er Jahre bekannt geworden. Im Nordwesten der Stadt liegt einer der schönen Parks, der neue Sommerpalast, der Ferien- und Erholungsort des letzten Kaisers war und bei Touristen sehr beliebt ist.
Wer eine eher westliche Atmosphäre in Peking präferiert, der kann im Botschaftsviertel ein Hotel buchen. In Sanlitun findet man westliche Cafés und Einkaufsläden. Man findet in Peking zahlreiche Restaurants, wo man die chinesische Küche und andere Weltküchen ausprobieren kann. Preisgünstige Restaurants findet man an jeder Ecke. Die weltweit bekannte Spezialität ist die Peking-Ente. Zum Essen kann man zum Beispiel ein Yanjing-Bier trinken. Die Brauerei ist im Shunyi-Distrikt in Peking ansässig. In Peking findet man auch eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen wie Museen. Vor allem auch die Theaterszene ist in Peking sehr umtriebig. Musikalische Highlights gibt es zum Beispiel in der Beijing-Concert-Hall, die sowohl traditionelle chinesische als auch westliche Musikvorstellungen aufführt. Besonders beeindruckend sind auch Aufführungen in der chinesischen Akrobatik. Wer chinesische Aufführungen sehen will, kann auch ins Zhengyici-Theatre gehen. Das Kino ist ein zentrales Unterhaltungselement der Pekinger. Peking ist heute eine der asiatischen Filmhochburgen. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen finden auch in den traditionellen Teehäusern statt. Grundsätzlich sind die Chinesen sehr gastfreundliche Menschen, so dass man auch problemlos Individual-Reisen in die chinesische Metropole antreten kann.